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Toskana

Über das Buch: Toskana von Csaba della Zorza

Wenn ich Toskana höre, fällt mir die Altstadt von Florenz ein. Aber auch weite Felder und kleine italienische Dörfer habe ich vor Augen. Dort, wo es noch diese echten italienischen Mammas gibt. Und das gute Essen, dass sie kochen! Csaba della Zorza beschreibt ihre Liebe für die Toskana, ihre Heimat, auf genau diesem Wege: kulinarisch. Sie ist mit einer starken Mutter und Großmutter aufgewachsen und das Essen hatte zuhause stets Priorität. In ihrem ersten Buch Toskana, das seit kurzem auf deutsch erhältlich ist, gibt sie uns nun Familienrezepte mit viel Liebe weiter. Jedes der neun Kapitel beginnt mit einer persönlichen Einleitung der Autorin, in der sie ihre Familie beschreibt, die besondere Beziehung zu dem einen oder anderen Lebensmittel begründet oder einfach nur von der toskanischen Küche schwärmt.

Toskana

Dank der beeindrucken Bilder (sowohl Landschaften, als auch die Rezeptbilder) bekommt man als Leser sofort Lust auf eine Reise nach Italien. Man könnte durch diese kleinen Dörfer fahren, hin und wieder anhalten um Bruschetta, Gnocchi oder Bistecca zu essen, in einem Weingut übernachten…. Da das aber momentan nicht möglich ist und ich im herbstlichen Stuttgart sitze, so hat man wenigstens die Rezepte zur Hand, um sich ein wenig Toskana nachhause zu holen.

Das passende Rezept: La Ribollita

Toskana

Die Ribollita ist eine Gemüsesuppe, die an kühlen Herbsttagen angenehm wärmt und satt macht. Hauptzutaten sind Weiß- udn Schwarzkohl. Letzter ist heimisch in der Toskana und leider konnte ich hier in Stuttgart keinen finden. Deshalb habe ich ihn mit Grünkohl, den man jetzt fast überall auf den Märkten kaufen kann, ersetzt. Die Suppe wird auf alten Brotscheiben  und normalerweise in einer Tonschale serviert. Eine solche hatte ich nicht zu Hand, sie hat trotzdem hervorragend geschmeckt!

Zutaten für 4 Personen

150g getrocknete Kichererbsen
250g getrocknete weiße Bohnen
1 weiße Zwiebel
1 Karotte
1 Stange Sellerie
1 große Kartoffel
500g Schwarzkohl
500g Weißkohl
50ml Olivenöl extra vergine
3 EL Tomatenmark
2 Zweige frischer Thymian
8 Scheiben altes toskanisches Brot

ggfs. Gemüsebrühe sowie Salz und Pfeffer zum abschmecken (nicht Original-Bestandteil des Rezepts)

Toskana

Kichererbsen und Bohnen in einen großen Topf geben, mit kaltem Wasser bedecken und über Nacht einweichen lassen. Zum Kochen der Suppe das Würzgemüse vorbereiten: Zwiebel, Karotte und Sellerie mit einem scharfen Messer sehr fein hacken. Die Kartoffel schälen und würfeln. Schwarzkohl und Weißkohl waschen und die Blätter in dünne Streifen schneiden.

Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Das Würzgemüse hineingeben und 2 Minuten anbraten, bis es gebräunt ist. Das Tomatenmark und die Kartoffelwürfel dazugeben, das Gemüse leicht salzen, umrühren und kurz durchziehen lassen. Nun die beiden Kohlsorten sowie die BOhnen, Kichererbsen und die kompletten Thymianzweige hinzufügen. Mit 2 l Wasser aufgießen und zugedeckt etwa 2 Stunden kochen lassen. Dabei hin und wieder umrühren. Wenn man einen Dampfkochtopf verwnedet, reduziert sich die Kochzeit auf 70 Minuten und man braucht nur 1,5 l Wasser. Während des Kochens dickt die Suppe immer mehr an.

Toskana

Die Thymianzweige aus der fertigen Suppe nehmen und die alten Brotscheiben auf den Boden von Schalen oder tiefen Tellern anrichten. Die Ribollita gleichmäßig darüber verteilen und das Ganze so lange ruhen lassen, bis die Suppe nur noch lauwarm ist – das Brot saugt sich in dieser Zeit voll. Mit einem Glas Rotwein servieren.

Mir persönlich war die Suppe ein kleines bisschen zu fad, deshalb habe ich nach einer Stunde Kochzeit ein bisschen Wasser aus dem Topf genommen und mit Gemüsebrühe wieder aufgefüllt.

Toskana

Csaba della Zorza: Toskana. Eine kulinarische Liebeserklärung.
ISBN: 978-3-7667-2234-8

Vielen Dank an den Callwey Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Meine Meinung bleibt davon unberührt.

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