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Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte

Wisst ihr noch wann ihr eine Geschichte von einem bestimmten Autoren oder einer bestimmten Autorin das erste Mal gelesen habt? Ich kann mich noch genau daran erinnern als ich die Bekanntschaft mit Salman Rushdies Kurzgeschichte „Good advice is rarer than rubies“ gemacht habe, sie war Pflichtlektüre während des Abis. Jeder Satz wurde mehrmals umgedreht, interpretiert und wieder zur Diskussion gestellt und trotzdem blieb mir die Geschichte immer positiv in Erinnerung. Bei der Prüfung habe ich mich allerdings für eine andere Aufgabe entschieden, das lag aber wirklich nicht an Salman Rushdie. Im Studium habe ich dann ein Seminar zu „Mitternachtskinder“ besucht – ein sehr lesenswertes Buch übrigens, trotz seiner mehreren hundert Seiten. Seine Biographie „Joseph Anton„ hat mich dann drei Wochen im Urlaub begleitet. Von allen drei Werken war ich begeistert.

Natürlich musste ich dann auch unbedingt sein neuestes Werk „Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte“ lesen – oder noch besser: hören! Die Mathematiker unter Euch haben es sicherlich längst bemerkt: Das Buch hätte auch „Tausendundeine Nacht“ heißen können. Die Geschichte handelt von der Dschinn Dunia, die sich in einen Menschen, den Philosophen Ibn Rush, verliebt und mit ihm, was eigentlich unmöglich ist, Kinder bekommt. Diese Kinder und Kindeskinder verfolgt Rushdie über Generationen hinweg und den Streit der Geister mit Ibn Rushs Widersacher. Rushdie lässt die Grenze zwischen Natürlichem und Übernatürlichem verschwimmen.


Das Hörbuch ist sehr lang, was mich aber überhaupt nicht stört, „Der Medicus“ dauerte auch über 28 Stunden und mit fast 12 Stunden ist da Rushdies Buch eigentlich nichts dagegen. Was bei Hörbüchern auch immer sehr wichtig ist, ist die Stimme des Vorlesers, hier Simon Jäger, und auch hier punktet das Hörbuch aus dem Hörverlag auf voller Länge. Es macht Spaß das Hörbuch zu hören, zumindest die ersten fünf Stunden und dann wird es zäh – nicht das Hörbuch, sondern die Geschichte an sich. Als ich wusste, dass dieser Artikel immer näher rückt, habe ich mir lange überlegt, warum mich das Hörbuch nicht begeistert und ehrlich gesagt komme ich immer noch nicht ganz drauf was es ist. Äußerlich stimmt alles, die Thematik interessiert mich, aber die Geschichte holt mich einfach nicht ab, Salman Rushdie schafft es das erste Mal nicht mich in seinen Bann zu ziehen. Schade! Daher fehlen mir immer noch die letzten zwei Kapitel. Vielleicht ist auch momentan nicht die richtige Zeit dafür. Eine Chance bekommt das Hörbuch aber nochmal, für jetzt ist es nur ein „Auf Wiedersehen“ und kein „Lebewohl”.

Zu „Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte“ gibt es ein Curry, mein erstes selbst gemachtes Curry!


Süßkartoffel-Kichererbsen-Spinat-Curry
Für 6 Personen

– Olivenöl
– 2 rote Zwiebeln
– 3 Esslöffel milde Currypaste
– 1 frische Chillischote
– 3cm lange, frische Ingwerknolle
– 1 Bund frischer Koriander
– 3 Süßkartoffeln
– 300g frischer Spinat
– 400g Kichererbsen (aus der Dose)
– 8 reife Tomaten
– 1 Dose Kokosmilch
– Reis

Die Zwiebeln schälen und schneiden und zusammen mit dem Olivenöl und der Currypaste bei kleiner Flamme in einem großen (!) Topf anbraten, bis die Zwiebeln glasig werden. Achtung: Die ganze Masse brennt gerne unten an. Dann die Süßkartoffeln in 2 cm große Würfel schneiden, die Chili und den Ingwer klein hacken und alles zusammen in dem Topf werfen und 10 Minuten garen lassen. Dann mit 200 ml Wasser ablöschen und die Kichererbsen, den Koriander hinzugeben, die Tomaten klein würfeln und ebenfalls in den Topf werfen. Wenn die Süßkartoffeln weich gekocht sind, die Kokosmilch hinzufügen. Jetzt darf das Curry nicht mehr kochen, sonst gerinnt die Kokosmilch. Denkt auch daran, den Reis rechtzeitig aufzusetzen!

Tipp: Schneidet alles schon vorher oder holt Euch Unterstützung beim Schnippeln, das spart Zeit.

Das Rezept stammt von Jamie Oliver und wurde mit kleinen Änderungen übernommen.

Guten Appetit!

Salman Rushdie: Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte
ISBN: 978-3-8445-1905-1

Vielen Dank an den Hörverlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Unsere Meinung bleibt davon unberührt.

 

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