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Clean Eating 

Es gibt genau sechs Dinge, die ich einfach nicht mag: Anis, Fenchel, Kümmel, Kokos, Minze und Joghurt. Ansonsten versuche ich mich sehr ausgewogen zu ernähren und wie ihr sicherlich schon festgestellt habt, gibt es auf rEAT a book eigentlich alles, was das Herz begehrt: Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, gerne auch mal süß und mit Zucker.

Es gibt Kochbücher und Food Blogs zu allen möglichen Ernährungsformen, besonders beliebt sind wohl vegan, vegetarisch und auch Paleo. Die Aufzählung ist aber beliebig erweiterbar… Auch wenn sicherlich jede Ernährungsform ihre Vorteile hat, esse ich doch gerne ein bisschen von allem.

Im stressigen Alltag kommt eine ausgewogene Ernährung meist zu kurz und wie viele von uns sind mit dem Vorsatz ‚sich gesünder zu ernähren‘ ins Jahr 2016 gerutscht und haben es jetzt schon wieder verworfen? Was wir zu uns nehmen, bestimmt wie fit und gesund wir sind und liefert die so wichtige Energie für unseren Alltag. Auch die Supermärkte haben den Trend zur gesunden Nahrung erkannt und werben mit großen Versprechen: Keine Zusatzstoffe, kein Zuckerzusatz, kein Geschmacksverstärker. Trotzdem weiß man nie wirklich, was auf den Tisch kommt. Lange Rede, kurzer Sinn: Ernährung ist wichtig und die Zeit, die wir uns damit auseinandersetzen ist gut investiert. Nämlich in uns selbst und in unsere Gesundheit.

Bei meinen Recherchen nach leckeren Kochrezepten bin ich auf ‘Clean Eating’ gestoßen, ein Konzept, dass mich neugierig gemacht hat und über das ich mehr erfahren wollte. Im Südwest Verlag ist Ende Januar das Buch mit dem Titel “Clean Eating” erschienen. Den Rezepten sind eine interessante Erklärung zu den verwendetem Lebensmitteln und einer aufschlussreichen Einführung ins Thema vorangestellt.

Clean Eating verbietet nichts, sondern es geht vor allem darum, hauptsächlich naturbelassene Produkte zu kaufen und selbst zu kochen. Eine Konzept, welches mich überzeugt. Das Kochbuch ‘Clean Eating’ verzichtet jedoch auf Gluten und Laktose, was ich sehr schade finde. Eier sind hingegen erlaubt.

Ansonsten ist das Buch sehr schön gestaltet, die Rezepte sind toll und meistens auch mit wenig Vorkenntnissen zuzubereiten. Vom Frühstück zu Salaten über Vorspeisen bis hin zum Fisch ist alles dabei. Und wer noch einen Nachtisch oder Rezepte für Smoothies sucht, wird ebenfalls fündig. Neugierig gemacht haben mich auch die Clean-Eating-Kuren, die ganz hinten im Buch zu finden sind. Die möchte ich gerne mal ausprobieren, natürlich werde ich dann auf rEAT a book darüber berichten!

Ein kleiner Tipp noch zum Schluss: Nehmt Euch Zeit und schreib Euch eine Einkaufsliste und Euer Ziel sollte ein gut sortierter Supermarkt bzw. Biomarkt sein, denn viele Zutaten sind nicht ganz einfach zu finden. Algen, Spirulina, Lucumapulver werden hier als Lieblingszutaten angegeben.

Beim ersten Durchblättern ist mir sofort das Rote-Bete Carpacio ins Auge gestochen, welches ich Euch gerne vorstellen möchte.

Rote-Bete-Carpacio mit Kräutersalat

Für 2 Personen:

(Rezept aus dem Buch)

  • 4 große Knollen Rote Beete
  • 2 Handvoll Friséesalat, Spinat oder Rucola
  • 1 kleine Handvoll Kräuter 
  • Saft von 1 Zitrone
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Avocado (von mir ergänzt)

Eigentlich wird die Rote Bete im Backofen zubereitet. Aber um ehrlich zu sein, habe ich etwas geschummelt. Ich habe die Rote Bete bereits gekocht im Bio-Supermarkt gekauft. Es sind keine Zusatzstoffe enthalten und meiner Meinung nach, eine super Alternative für den Alltag, wenn’s doch mal schneller gehen muss.

Anschließend die Rote Bete mit dem Hobel in dünne Scheiben schneiden und auf einem Teller anrichten. Anschließend die Zitrone auspressen und über die Rote-Beete träufeln, gerne auch etwas Olivenöl dazu. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Salat in einer extra Schüssel anmachen. Dazu haben wir Öl, Essig, Salz, Pfeffer, Balsamico und Senf verwendet. Den Salat in die Mitte des Rote-Beete Carpacio geben. Avocado schälen und in Stücke schneiden. Was richtig toll aussieht ist, wenn ihr die Avocado auch in Scheiben schneidet und ein Avocado-Rote-Bete-Carpacio draus macht.

Guten Appetit!

(Das Rezept wurde von mir an wenigen Stellen abgewandelt) 

Dr. Alejandro Junger: Clean Eating
ISBN: 978-3-517-09453-3

Vielen Dank an den Südwest Verlag / Verlagsgruppe Randomhouse für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Meine eigene Meinung bleibt davon unberührt.

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2 Comments

  1. foodforfamilyat says

    Danke für die Rezension. Rote Bete oder Rote Rübe, wie sie bei uns in Österreich heisst, mag ich ja total gerne. Ich finde den Blog sehr gelungen. Da ich ja selber sehr gerne koche und auch lese finde ich das eine super Kombi!
    Liebe Grüße
    Lisa von Foodforfamily

    Like

  2. Auch wenn ich die sechs Dinge, die du nicht magst, alle sehr gerne esse, ok Kümmel am liebsten im Tee und nur in Maßen, finde ich das Rezept trotzdem super klasse. Ich liebe rote Beete und könnte sie ständig essen. Auch wenn es viel Arbeit ist, rote Beete zu schälen, zu kochen oder in den Backofen zu schmeißen, ich finde es lohnt sich absolut. Sie schmecken dann eigentlich immer noch eine ganze Ecke besser. Am liebsten esse ich sie sogar aus meinem Garten. Dafür muss jedes Jahr ein bisschen Platz im Bett sein ;)
    Ich wünsche dir auch noch einen wundervollen Comment Day!!
    Liebe Grüße an dich

    Like

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