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Anleitung zum Müßiggang

Nach fast vierwöchiger Pause melden wir uns nun endlich zurück. Bei uns standen sehr wichtige Prüfungen an, die leider unsere ganze Aufmerksamkeit gefordert haben. Manchmal holt der Alltag einen doch ein und es bleibt kaum Zeit um sich den Dingen zu widmen, die man wirklich gerne macht, wie in unserem Fall das Bloggen. An dieser Stelle gibt es von uns eine ganz große Entschuldigung! Ganz untätig waren wir aber trotzdem nicht und daher können wir auch stolz verkünden, dass wir bei “Tausche Apfel gegen Birne” von Krautkopf teilnehmen. Mehr dazu dann schon ganz bald! IMG_0299Äpfel und Birnen kann man nicht nur tauschen, sondern auch lecker zu einem Birchermüsli verarbeiten – und genau das haben wir heute vor. Zunächst möchten wir euch aber Tom Hodgkinsons “Anleitung zum Müßiggang” vorstellen. Gehört ihr auch zu den Leuten, die im Alltag praktisch ständig ein schlechtes Gewissen haben? Es fängt meist schon am Abend vorher an: Eigentlich sollte man ins Bett, morgen früh klingelt schließlich der Wecker. Aber irgendwie ist der Fernseher, das Buch, der Besuch bei Freunden einfach spannender und dann geht man mit dem Gedanken ins Bett, dass in wenigen Stunden die Nacht schon wieder vorbei ist. Klingelt der Wecker dann, dreht man sich gerne nochmal um, um dann kurz vor knapp noch zur Bahn zu rennen. In der Mittagspause gibt es dann nur etwas auf die Hand – es bleibt keine Zeit für ein ausgiebiges Essen. Hätte, könnte, würde … so geht das Tag ein, Tag aus. Schluss damit, sagt Tom Hodgkinson. Er plädiert für mehr Müßiggang im Alltag und erklärt in 24 Kapiteln wie man seinen Tag entspannter angehen kann. Manche Aussagen regen einen wirklich zum Nachdenken an. Wenn man länger im Bett liegen bleibt und nicht sofort aufspringt nach dem Aufstehen, dann bleibt mehr Zeit sich in Ruhe Gedanken zu machen und wer weiß, vielleicht kommt dabei ja die zündende Idee nach der man bei der Arbeit oder im Studium gesucht hat. Auch bei Mittagessen könnte mehr Ruhe einkehren, nicht unbedingt zeitlich gesehen, schließlich ist die Mittagspause meist auf eine bestimmte Uhrzeit festgelegt, aber wir können sie bewusster verbringen. Etwas leckeres zu Essen mitbringen, mit den Lieblingskollegen essen gehen, mit den Kommilitonen verabreden, die man sonst nur zwischen den Vorlesungen sieht… Das Kapitel über die Mittagspause trägt auch den vielsagenden Titel “Der Tod des Mittagessens”. Hier ein kleiner Ausschnitt daraus, wie es eigentlich sein sollte:

“Das Mittagessen war ein Ereignis, das wohldurchdacht sein wollte, es konnte mit Freunden und Kollegen eingenommen werden […]. Es war eine Zeit zum Plaudern, Lachen, Trinken. Es war eine Traumoase des Vergnügens, die den tristen Nachmittag entschärfte und auf die man sich während des arbeitsreichen Morgens freuen konnte” (Tom Hodgkinson: Anleitung zum Müßiggang)

Der Alltag sieht – natürlich – meist anders aus. Aber lasst es uns doch einmal probieren, ein kleines Experiment daraus machen. Nehmt euch Zeit, nur einen Tag, kocht euch was Leckeres und nehmt es mit zur Arbeit. Versucht euch in der einen Stunden zu entspannen und das Mittagessen wirklich zu genießen. Der Alltag holt einen schnell genug wieder ein – so ging uns das in den letzten vier Wochen leider oft. Eigentlich ist das Birchermüsli ja eher ein Frühstück, es eignet sich aber auch als kleiner Snack für zwischendurch oder als leichtes Mittagessen: Es geht super schnell und man kann alles am Abend vorher zubereiten. Also kein Stress in der Pause!

Birchermüsli


IMG_0274Zutaten (für 3 Portionen):

– 300g zartschmelzende Haferflocken
– 300ml Hafermilch (Alternativ: Kuhmilch oder Sojamilch)
– 1/2 Zitrone
– 1 TL Honig
– 30 ml naturtrüber Apfelsaft (Alternativ: Apfeldicksaft)
– Nüsse und Rosinen (Tip: Studentenfutter kaufen)
– 1 Apfel (Zusätzliches Obst kann nach Belieben hinzugefügt werden)
– Optional: 1 Becher Naturjoghurt

Am Abend vorher: Hafermilch, Haferflocken, Saft der Zitrone und den Apfelsaft vermischen und mindestens eine halbe Stunde, besser über Nacht, im Kühlschrank stehen lassen. Wenn ihr es morgens ganz eilig habt, könnt ihr den Apfel (entkernen aber mit Schale) reinreiben und die Nüsse und die Rosinen hinzufügen. Damit ist eure Basismischung schon fertig. Das andere Obst kleinschneiden und in einer separaten Schüssel ebenfalls im Kühlschrank lagern. Morgens alles in die Tasche packen und los geht’s. Kurz vor dem Verzehr dann einfach das Obst zum Müsli hinzufügen und schon ist alles fertig!

IMG_0300

Lasst es euch schmecken! Das Birchermüsli eignet sich auch hervorragend als Energiebombe für den Lernstress!

Tom Hodgkinson: Anleitung zum Müßiggang
ISBN: 978-3-458-35977-7

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