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Beim Leben meiner Schwester

Es ist schon ein paar Jahre her, seit ich Jodi Picoult’s Roman “Beim Leben meiner Schwester” gelesen habe. Manchmal muss man Bücher ja erstmal ein bisschen verdauen, vielleicht sogar für eine Zeit lang vergessen, um sie dann doch wieder zu entdecken. So ging es mir vor zwei Wochen mit diesem Buch und ich habe es gerade zum zweiten Mal gelesen. Vielleicht kennt der/die ein oder andere von euch dieses Phänomen? Der Roman wurde übrigens 2009 verfilmt. Auch wenn man den Film kennt, lohnt es sich, das Buch zu lesen. Denn der Film erzählt eine ähnliche Geschichte, aber nicht die gleiche.

Alles dreht sich um die dreizehnjährige Anna Fitzgerald, die als “lebendes Ersatzteillager” für ihre leukämiekranke Schwester Kate herhalten muss. Sie wurde dafür gezeugt, es ist quasi der Sinn ihres Lebens, denn dank künstlicher Befruchtung hat sie die gleichen Gene wie Kate. Doch als Anna eine Niere spenden soll, weigert sie sich und verklagt ihre Eltern. Inhaltlich möchte ich gar nicht mehr verraten. Jodi Picoult verwendet in dem Roman die ich-Perspektive, was es dem Leser einfach macht, sich mit den Charakteren zu identifizieren oder auch sich von ihnen zu distanzieren. Das Thema ist sehr bewegend, es gibt sicherlich geteilte Meinungen über das Verhalten Annas und ihrer Eltern und keine richtige oder falsche Antwort.

Das heutige Rezept kommt nicht aus dem Buch, sondern wurde von der momentanen Jahreszeit inspiriert. Es ist Herbst, Kürbiszeit und man braucht dringend etwas wärmendes auf dem Teller. Es gibt Kürbisrisotto!

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Zutaten (für 4 Portionen)

2 Schalotten, gehackt
1 kleiner Hokkaido-Kürbis, in kleine Stücke geschnitten
300g Risottoreis (Rundkornreis)
150ml Weißwein
ca. 1,2l Gemüsefond
60g Parmesan
Salz, Pfeffer, Muskat
Olivenöl

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Das Rezept basiert auf einem klassischen Risottorezept, das ich mir vor Jahren mal von Jamie Oliver abgeguckt habe. Man braucht dazu einen Topf und eine Pfanne. Im Topf wird das Olivenöl erhitzt, die Schalotten und der Reis werden darin angeschwitzt bis der Reis leicht durchsichtig ist. Mit dem Wein ablöschen. Die Flüßigkeit wird nach und nach vom Reis aufgenommen. Wenn nur noch wenig Flüßigkeit zu sehen ist, etwas Brühe nachgießen und so verfahren, bis der Reis bissfest ist. Währenddessen in der Pfanne ebenfalls Olivenöl erhitzen, die andere Schalotte glasig anbraten und die Kürbisstücke zugeben. Dieser sollte mit Salz und Pfeffer gewürzt und immer wieder gewendet werden. Kurz bevor der Reis bissfest ist, sollte der Kürbis gar sein. Dann die Hälfte der Kürbisstücke in einen Mixer geben bzw. pürieren. Das Kürbispüree dann unter das Risotto im Topf mischen (tolle Farbe, oder?) und die restlichen Kürbisstücke zugeben. Schließlich den Parmesan unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Serviert werden kann das Risotto mit ein paar Tropfen Kürbiskernöl, Kürbiskernen oder – in Ermangelung dieser Zutaten – mit Petersilie. Guten Appetit!

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Jodi Picoult: Beim Leben meiner Schwester

ISBN: 978-3-492-24796-2

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