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Summer edition 4: Flow

Diesen Beitrag beginnen wir gleich mal mit einer Grundsatzfrage: Kaffee oder Tee? Ich kenne so gut wie niemanden, der diese Frage mit “Ach, eigentlich trinke ich beides gerne!” beantworten würde. Also: Kaffee oder Tee? Ich persönlich liebe Tee: weiß, schwarz, grün und ab und zu mal einen Früchtetee. Nur Kräutertee ist nicht so meins, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten.

Sri Lanka, ehemals Ceylon, ist bekannt für hervorragenden Tee und genau da hatte ich die Gelegenheit mir eine Teeplantage anzuschauen. Tsara Green Teas liegt im Süden der Insel und es wird dort hauptsächlich, wie der Name bereits sagt Grüntee, aber auch Schwarztee hergestellt. Dazu muss man wissen, dass es nur eine Teepflanze gibt und erst die Verarbeitung darüber entscheidet, ob es grüner oder schwarzer Tee wird. Die Blätter werden noch jung gepflückt, die Faustregel dafür lautet “two and a half”, also zwei Blätter und eine Knospe. Tee wird nach wie vor von Hand gepflückt.

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Auf der Teeplantage gibt es zwei Fabriken. In dem alten, mehrstöckigen Gebäude mit den vielen Fenstern wird Schwarztee produziert. Für den grünen Tee, das Steckenpferd der Plantage, wurde ein neues, kleineres Gebäude gebaut. Weil es sich dabei um Organic Green Tea handelt, muss man ein Haarnetz und Schutzschuhe über die Füße ziehen. Man sieht damit ganz schön bescheuert aus! Der Unterschied zwischen Schwarz- und Grüntee ist folgender: Schwarztee wird fermentiert, beim Grüntee wird genau das verhindert.

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Allerdings sieht man in der alten Fabrik den Herstellungsprozess besser, daher zeige ich euch, wie man Schwarztee herstellt: Die Blätter werden nach der Ernte im obersten Stockwerk in großen länglichen Behältern getrocknet, dafür wird von unten warme Luft hineingeblasen. Die Arbeiterinnen müssen die Blätter regelmäßig drehen, damit sie nicht schimmeln. Danach fallen sie Blätter durch einen Trichter in eine Maschine, die im Stockwerk darunter steht. Dort werden die Blätter, dieses mal mit Hilfe einer Maschine, gerollt und zerkleinert. Ganz zum Schluss werden die Blätter erneut in eine Art Ofen geschoben, dort wird ihnen noch die letzte Feuchtigkeit entzogen. Danach wird der Tee seiner Größe nach sortiert und die letzten “Unreinheiten” (z.B. die übrigen Stile) werden aussortiert. Zu guter letzt wird der Tee verpackt und verschifft und landet dann bei uns im Supermarkt.

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Und weil Tee so schön entspannt passt dazu am Besten die neuste Ausgabe der Flow und dazu das Flow Ferienbuch. Auf die Flow wurde ich durch eine Freundin aufmerksam (Danke, Ellen!) und es ist keine typische Frauenzeitschrift über Mode und Make-up. Die Zeitschrift ist super schön gestaltet und es gibt tolle Extras. Die Postkarten im aktuellen Heft sind zum Beispiel echt schön! Es gibt vier Kapitel “feel connected”, “live mindfully”, “spoil yourself” und “simplify your life” und diese Ausgabe hat dann noch einige Artikel zum Thema “Trödeln & Tagträumen”. Also genau die Themen, die im Alltag meist zu kurz kommen und für die man dann im Urlaub endlich mal Zeit findet. Toll ist auch, dass die Zeitschrift kleine Besonderheiten, wie zum Beispiel Lesezeichen hat, die man ausklappen kann, um dann immer das richtige Kapitel zu finden. Die Flow ist auch nicht zum einmal Lesen und dann zum wegschmeißen gedacht, man kann alle Ausgaben sammeln und immer wieder darin stöbern. Das Zitat auf dem Cover fast alles noch mal schön zusammen: “Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.” (Ernst Ferstl, Flow Nummer 4)

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Passend für die Sommerzeit gibt es noch das Flow Ferienbuch. Darin sind noch mehr Artikel zum Thema Urlaub und Entschleunigung und außerdem gibt es viele Sachen zum Selbstgestalten, zum Ausschneiden, zum Kleben. Es gibt ebenfalls Postkarten und mein persönlicher Favorit ist ein Tagebuch für ein 30-Tage-Projekt mit tollen Ideen. Macht jeden Tag zur gleichen Uhrzeit ein Foto von dem Ort, an dem ihr gerade seid oder fotografiert jeden Tag eure Tasse Tee. Oder gibt es ein anderes Projekt, das ihr schon lange Mal machen wolltet und nie dazu gekommen seid?
Schaut einfach mal rein und vergesst nicht die obligatorische Tasse Tee! Auch die App, der Blog und Flow auf Instagram sind nur zu empfehlen und helfen dabei, die Wartezeit auf das neue Heft zu überbrücken. Gerade von derApp fürs Ipad war ich sehr begeistert, es zeigt, dass die Liebe zu Papier, Büchern und Schreiben auch im Zeitalter von E-Book-Readern und Tablets nicht zu kurz kommen muss!
Auch wer gerade nicht frei hat und arbeiten oder lernen muss, kann sich seinen Feierabend damit ein bisschen verschönern. Dann fühlt sich alles wie Ferien an! Lasst es euch gut gehen!

Wer Lust hat mehr über Tee zu erfahren, dem sei The English Tea Room in Stuttgart ans Herz gelegt. Mona und ich verbringen da sehr gerne die ein oder andere Stunde, man kann tollen Tee und sonstigen Schnick-Schnack kaufen. Die Besitzer sind waschechte Engländer und können bei jeder Frage zum Thema Tee weiterhelfen. Es gibt dort ebenfalls Seminare rund ums Thema Tee, auch die sind nur zu empfehlen und machen richtig Spaß! Und für alle, die nicht im Großraum Stuttgart leben, gibt es einen Online-Shop!

Ihr könnt euch auch schon auf den nächsten Beitrag freuen, denn dann nimmt euch Mona mit nach Italien!

Die Internetseite der Flow findet ihr hier.

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