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Laugenweckle zum Frühstück mit einer Portion Kartoffelsalat, bitte!

Na gut, Kartoffelsalat ist nicht wirklich was fürs Frühstück aber vielleicht zum Mittagessen oder zum schwäbischen Vesper? Und Kartoffelsalat passt hervorragend zu einem Laugenweckle oder einer Brezel.

Das Buch “Laugenweckle zum Frühstück” von Elisabeth Kabatek ist aber genau das Richtige für einen lauen Sommertag mit schwäbischen Essen. Es ist der erste Roman einer Trilogie und dreht sich um das turbulente Leben der Pipeline Praetorius (genannt Line): sie ist 31 Jahre, besitzt das Katastrophen-Gen, ist Werberin (auf Jobsuche) und ohne Mann. Als dann plötzlich der neue Nachbar Leon in ihr Leben tritt und ihr kurz darauf ein sympathischer Fotograf schöne Augen macht, fällt es selbst Line’s Tante Dorle (ein schwäbisches Original!) manchmal schwer, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Nicht nur für Stuttgarter und Stuttgart-Fans, sondern auch für Liebhaber einer leichten Sommerlektüre mit Potenzial zum Schmunzeln sehr empfehlenswert!

Kennt ihr das auch? Bei Oma, Mama und Tante schmeckt es einfach am Besten! Deshalb stellen wir euch heute den leckersten Kartoffelsalat der Welt vor: Zubereitet nach Oma Elsbeths Rezept. Dass die Autorin und meine Oma den gleichen Namen teilen ist natürlich noch ein Grund euch das Buch und das Rezept in diesem Blog zu präsentieren.

Oma Elsbeths Kartoffelsalat:

Für 4 Personen (ungefähre Angaben)
– 1,5 kg festkochende Kartoffeln
– Essig und Öl
– Salz und Pfeffer
– Gemüsebrühe
– Senf
– Zwiebel
wer möchte: Gurken (in Salz einlegen)

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Die Kartoffeln werden gekocht und – noch handwarm – geschält und mit einer Reibe in feine Scheiben geschnitten.

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Anschließend erhitzt man etwas Wasser mit zwei bis drei Teelöffeln Gemüsebrühe. Es kann ruhig gut würzig sein, da die Kartoffeln viel Salz aufnehmen. Danach werden die kleingeschnittenen Zwiebeln und etwas Senf mit der Brühe vermischt.

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Gießt nun nach und nach das Gemisch über den Kartoffelsalat bis die Konsistenz stimmt. Anschließend noch etwa einen Esslöffel Essig und etwas Öl über den Salat schütten. Der Salat soll die Soße allerdings komplett aufnehmen, daher immer nur langsam die Zutaten zuschütten.

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Mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles gut mischen. Lasst den Salat ein Weilchen ziehen, erst dann abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.

Es ist schwer bei Kartoffelsalat eine genaue Menge an Gewürzen anzugeben, weil die Kartoffeln die Gewürze unterschiedlich annehmen. Einfach ein bisschen ausprobieren und für den Anfang gilt: Weniger (Gewürz) ist mehr. Nachwürzen kann man immer!

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Wer möchte kann gerne noch die Gurken in den Salat mischen. Bei uns gibt es darüber immer große Diskussionen, ob Gurken in den Salat dürfen oder nicht. Oma Elsbeth macht daher immer zwei unterschiedliche Schüsseln, wenn die ganze Familie zum Essen kommt.

Viel Spaß beim Lesen und bei Omas weltbesten Kartfoffelsalat.

Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück

ISBN: 978-3874078092

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